2020-12-16

Es ist nicht alles nur düster und dunkel!

Die meisten von uns sprechen über die Härten, die Covid-19 mit sich gebracht hat, aber es gibt auch viel Positives, wie wir in Großbritannien sagen: „Jede Wolke hat einen Silberstreif“. Insbesondere in der Kartonindustrie, denke ich, haben wir Grund, zuversichtlich zu sein, dass wir insgesamt gestärkt und mit neuen und besseren Arbeitsmethoden aus der Pandemie hervorgehen werden.

Werfen wir also einen Blick auf einige der Vorteile, die sich aus den letzten neun Monaten ergeben haben, einige ernsthafte und einige etwas weniger ernst gemeinte (schließlich ist ja fast Weihnachten!).

1) Mehr Umweltbewusstsein
Es gab Befürchtungen, dass die durch die Pandemie hervorgerufenen kurzfristigen Sachzwänge über die längerfristige Notwendigkeit eines umweltfreundlicheren Handelns siegen würden. Sicherlich gab es einige unerwünschte, aber unvermeidbare Zunahmen bei nicht recycelbarer Schutzkleidung, aber insgesamt hat die Pandemie dazu geführt, dass wir uns eher mehr als weniger um die Umwelt sorgen. Eine im November 2020 von Pro Carton durchgeführte Umfrage unter 10.500 Europäern ergab, dass der Klimawandel die größte Sorge der Verbraucher nach Covid-19 war, nur 21 % der Befragten gaben an, dass sie sich weniger Sorgen um die Umwelt machten als vor Covid-19, die Hälfte meinte, sie hätten MEHR Sorge. Offensichtlich steht die Umwelt weiterhin ganz oben auf der Agenda der Menschen, und das kann nur gut für Karton und Papier sein.

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2) Verpackung ist unverzichtbar
Die Europäische Kommission und die Öffentlichkeit im Allgemeinen haben erkannt, dass Verpackungen und damit die Arbeitnehmer in der Branche unverzichtbar sind. Die Verpackung hat in den letzten Jahren zu Unrecht eine schlechte Presse gehabt, und es ist auch ermutigend zu sehen, dass sehr viele Marken auf Verpackungen umsteigen, die erneuerbar, recycelbar und biologisch abbaubar sind – wie eben Karton.

3) Verbinden der Generationen
Technologie wird von der Jugend natürlicher und schneller angenommen. Aber inzwischen sind Menschen aller Altersgruppen mit Computern und Technologien vertraut und nehmen gerne an Online-Videokonferenzen teil, sei es mit Zoom, Microsoft Teams, Go to Meeting, Skype, Webex oder sogar House Party! 60 ist eben doch das neue 40.

4) Effizientere Kommunikation
Während persönliche Meetings ein Comeback erleben werden (hoffentlich!), bleiben Videokonferenzen auf dem Vormarsch. Die wichtigsten Vorteile sind Zeit- und Kostenersparnis; weniger Reisen und unnötige Kosten – was kann sich ein Finanzdirektor mehr wünschen (es sei denn, er arbeitet in der Luftfahrtbranche)?

5) Mehr Zusammenarbeit
Wir sitzen alle im selben Boot. Nie zuvor gab es so globales kollektives Handeln und auch ein Gefühl der Anerkennung für diejenigen, die anderen helfen. Vielleicht haben wir ein wenig Mitgefühl und auch Resilienz zurückgewonnen, obwohl der Egoismus immer noch deutlich zu sehen war, als die Panikkäufer die Macht übernahmen und die Supermarktregale mit Toilettenpapier und anderen lebenswichtigen Dingen leer räumten.

6) Notwendigkeit, sich um sich selbst zu kümmern
Da Arztbesuche immer schwieriger zu arrangieren sind und niemand in ein Krankenhaus gehen möchte, mussten wir uns selbst diagnostizieren und haben vielleicht auch erkannt, dass unsere Gesundheit in unserer eigenen Verantwortung liegt. Immer mehr Menschen genießen die freie Natur, sowohl in Form von Bewegung im Freien als auch zur Erholung von zu Hause. Der Verkauf von Spinningbikes und Hanteln ist ebenfalls durch die Decke gegangen.

7) Mehr Hausmannskost
Seitdem die Restaurants geschlossen sind, kochen die Menschen wieder mehr zu Hause. Sie wärmen nicht nur tiefgekühlte Mikrowellengerichte auf, sondern bereiten gesündere und qualitativ höherwertige Mahlzeiten zu. Mehl und Hefe waren schon zu Beginn des Lockdowns in den Geschäften ausverkauft, was auf einen enormen Anstieg des Backens zu Hause schließen lässt. Viele genießen die Erfahrung des Kochens, doch das Beste ist die Anerkennung der Familie, wenn etwas gut gelungen ist. Denken Sie daran, wir alle mögen Lob!

8) Verbesserte Hygiene
Die Wichtigkeit des richtigen Händewaschens (mit Seife!) und der Verwendung von Desinfektionsmitteln wurde immer wieder betont, und die Zahl derer, die dies tun, ist deutlich gestiegen.
Es gibt jedoch immer noch zu viele Maskenträger, die zu glauben scheinen, dass das Bedecken des Mundes (aber nicht der Nase) oder sogar nur des Kinns ausreichenden Schutz für sie selbst und andere in ihrer Umgebung bietet.

9) Geringere Luftverschmutzung
Durch die Reduktion von Flugreisen und auch Autoreisen ist die Luft viel sauberer als seit vielen Jahren. Ist Ihnen schon aufgefallen, dass die Luft anders riecht und Sie die Vögel viel deutlicher hören können? Hoffen wir, dass dies nicht nur ein vorübergehender Vorteil ist. Das Aufkommen von Videokonferenzen und die Zunahme von Elektroautos wird dabei sicherlich helfen.

10) Der Weihnachtsmann ist befreit
Eine gute Nachricht für alle Kinder ist, dass der Weihnachtsmann von den Quarantäne- und Reisebeschränkungen ausgenommen ist, da er ein systemrelevanter Arbeitnehmer ist. Der irische Außenminister, Simon Coveney, bestätigte am 26. November im Parlament: „Wir betrachten die Fahrt des Weihnachtsmannes als essentiell“, was bedeutet, dass der Weihnachtsmann von der Verpflichtung zur Selbstquarantäne befreit ist. „Der Weihnachtsmann wird in der Lage sein, in unseren Luftraum zu kommen, und in der Tat … in unsere Häuser“, sagte der Minister, „ohne seine Bewegung einschränken zu müssen.“

Coveney bat jedoch darum, dass Kinder im Bett bleiben, um die soziale Distanz zu gewährleisten, wenn der Weihnachtsmann ihre Geschenke ausliefert. Auch die Rentiere des Weihnachtsmanns sind fit und gesund, da sie über Herdenimmunität verfügen!

Wir wünschen Ihnen ein schönes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches neues Jahr!


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