2018-12-04

Aktuelles über Nachhaltigkeit und Regulatory Affairs

Wir haben die Entwicklungen rund um die Einwegkunststoff-Gesetzgebung in der Europäischen Kommission verfolgt, und wie sie sich auf die Faltschachtelindustrie auswirken könnte. Unsere Branche muss sich ganz klar zum Ziel setzen, den Einsatz von Kunststoff zu verhindern. Wir wissen, dass manche unserer Mitglieder erhebliche Fortschritte bei der Entwicklung von biologisch abbaubaren Barriere-Materialien machen.

Die aktuelle Lage in Brüssel ist die, dass das Parlament am 24. Oktober für die Abänderungen gestimmt hat, die vom EP ENVI-Komitee vorgeschlagenen worden waren, allerdings wurden einige Anforderungen hinzugefügt, was zur Folge hätte, dass manche Produkte auf Papierbasis, die derzeit Kunststoff enthalten, in Zukunft beschränkt werden könnten, etwa:

  • Getränkebecher, Burgerboxen und Portionsbehälter für Früchte, Gemüse, Desserts oder Eiscreme – durch eine Reduktion des Verbrauchs von zumindest 25 Prozent bis 2025.

Die erweiterte Herstellerverantwortung (Extended Producers Responsibility, EPR), die in den Mitgliedstaaten ab 2025 verpflichtend sein wird, wird wahrscheinlich auch die Kosten für Abfallbeseitigung enthalten.

Die europäische Papierindustrie nähert sich langsam ihrem selbstgesetzten Ziel für Papier- und Kartonrecycling von 74 Prozent ab 2020. Die Recyclingrate 2017 lag bei 72,3 Prozent – 0,3 Prozent höher als im Jahr davor.


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