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Ressourceneffizienz

Carbon Footprint

Obwohl Kohlendioxid und andere Treibhausgasemissionen als solche keine Ressourcen sind, können sie als Indikatoren herangezogen werden, um den Ressourcenverbrauch eines Produkts zu messen.

Fossiler Kohlenstoff

Der durchschnittliche Carbon Footprint von Pro Carton für Faltschachteln beträgt 885 kg fossiler CO2-Emissionen pro Tonne erzeugtem und verarbeitetem Karton.

Die Industrie macht weiterhin Fortschritte durch den effizienteren Einsatz von Elektrizität, eine verstärkte Nutzung von Bio-Energie und die verstärkte Konzentration auf Messung und Kontrolle des Wasserverbrauchs.

Biogener Kohlenstoff

Das Rohmaterial von Karton sind Holzfasern – die erneuerbare Ressource aus nachhaltig bewirtschafteten en Wäldern hergestellt. Wachsende Bäume nehmen CO2 auf und speichern es, und wenn die Holzfasern zu Faltschachteln verarbeitet werden, bleibt das CO2 weiterhin gespeichert. Das Recycling von Faltschachteln hält das CO2 ebenfalls eingeschlossen und verhindert, dass er in die Atmosphäre zurückkehrt.

Trotz der offensichtlichen Vorteile des Rohmaterials von Faltschachteln in Bezug auf CO2 gibt es derzeit keinen übereinstimmenden Weg, um den Kohlenstoff der Wälder in den Carbon Footprint von Produkten aus Holz wie Faltschachteln einzubeziehen. Um die Diskussion voranzutreiben, hat die ECMA mit Unterstützung von Pro Carton das schwedische Umweltforschungsinstitut IVL beauftragt, eine Studie zu erstellen: „CO2-Fußabdruck von Faltschachteln in Europa. Die Methode des CO2-Fußabdrucks und die Bindung von biogenem Kohlenstoff“.

Die Studie wurde 2009 veröffentlicht und beschäftigt sich mit der Absorption von Kohlenstoff im Wald. Sie zeigt eine Verbindung zwischen dem Faltschachtelverbrauch und der Nettoaufnahme von Kohlenstoff in nachhaltig bewirtschafteten Wäldern. Das IVL stellt fest, dass aufgrund der Nachfrage nach Faltschachteln in Europa 730 kg biogenes CO2 pro Tonne Faltschachteln aus der Atmosphäre entfernt werden.

Die IVL-Studie ergänzt die Arbeit von Pro Carton, die die Menge an Kohlendioxidäquivalenten aus fossilen Brennstoffen misst, die die Industrie verbraucht („cradle to gate“). Im Jahr 2014 lag der fossile Carbon Footprint von Pro Carton bei 885 kg CO2-Äquivalenten pro Tonne Faltschachteln. In einem Cradle to Gate-Ansatz werden die Emissionen von 885 kg fossiler CO2-Äquivalente zum großen Teil durch die Speicherung von -730 kg biogenem CO2 kompensiert.

Das IVL hat 2009 auch einen durchschnittlichen Cradle-to-Grave Carbon Footprint von Faltschachteln berechnet, die in Europa verkauft werden. Er zeigt die gesamten Treibhausgasemissionen aus einer Tonne Faltschachteln, die in Europa damals erzeugt, verarbeitet und bedruckt wurden, wobei die Mischung aus Frischfasern und recycelten Fasern berücksichtigt wird.

Für nähere Informationen über den Carbon Footprint von Faltschachteln gehen Sie bitte zum Kapitel „Umwelt“ der Nachhaltigkeits-Website.