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Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit

Die Karton- und Faltschachtelindustrie ist eine Erfolgsgeschichte in Sachen Umwelt. Faltschachteln werden aus einer erneuerbaren Ressource hergestellt, sie sind kompostierbar, recycelbar, und die Emissionen aus der Produktion gehen zurück.

 

Erneuerbare Ressourcen

Das ursprüngliche Rohmaterial zur Herstellung von Karton sind Holzfasern aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern. Faltschachteln werden darüber hinaus am Ende ihres Lebenszyklus gesammelt und recycelt und bilden ein sekundäres Rohmaterial. Etwa 40 Prozent der Faltschachteln in Europa werden aus Frischfasern hergestellt, 60 Prozent aus wiedergewonnenen Fasern.

 

Nachhaltige Forstwirtschaft

Etwa 80 Prozent der Holzfasern, die in der europäischen Papier- und Kartonindustrie zum Einsatz kommen, stammen aus europäischen Wäldern, vor allem aus Schweden und Finnland. Die von der Papier- und Kartonindustrie genutzten europäischen Wälder sind nachhaltig, ihr jährliches Wachstum übersteigt die Erntemengen bei Weitem. Diese Wälder wachsen jedes Jahr um die vierfache Fläche Londons und haben seit 1950 um 30 Prozent zugenommen. Waldbesitzer und Manager verwalten die Wälder sorgfältig und können dies durch Zertifizierungssysteme nachweisen, etwa das Forest Stewardship Council FSC ® und das Programme for the Endorsement of Forest Certification PEFC™.

Die Papier- und Kartonindustrie verwendet pflanzliches Material, das bei Ausdünnungen anfällt, lediglich Teile von ausgewachsenen Bäumen wie Baumspitzen mit geringem Durchmesser sowie Abfälle aus Sägemühlen. Kein tropischer Regenwald wird zerstört, um Papier und Karton zu erzeugen.

 

Wiedergewinnung und Recycling

Faltschachteln sind leicht zu recyceln. In der Kartonproduktion werden die Fasern getrennt und diese wiedergewonnenen Fasern werden zur Herstellung von Karton oder eines anderen Produkts aus Papier oder Karton verwendet. Alternativ können sie kompostiert werden, was auch als „organisches Recycling” bezeichnet wird, sollte dies nicht mehr sinnvoll sein, kann die enthaltene Energie durch Verbrennung zurückgewonnen werden.

Um Recycling zu ermöglichen, muss der Verpackungsabfall wiedergewonnen, also gesammelt und zu einer Papierfabrik gebracht werden. Faltschachteln können gemeinsam mit anderen Papierprodukten zu Hause oder an einer anderen Entsorgungsstelle getrennt und gesammelt oder zu einer Sammelstelle gebracht werden. In Europa gibt es wirksame Wiedergewinnungs- und Recyclingsysteme mit hervorragenden Ergebnissen. Wobei Papier und Karton das am meisten recycelte Material in der EU darstellt. Im Jahr 2012 betrug nach Daten der Confederation of European Paper Industries (CEPI) die Recyclingrate 81,3 Prozent.

 

Biogener Kohlenstoff

Kohlenstoffdioxid ist das am meisten verbreitete Treibhausgas und ein Haupttreiber des Klimawandels. Das Rohmaterial für Faltschachteln stammt aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern, die während ihres Wachstums Kohlendioxid absorbieren und Kohlenstoff speichern – dieser Vorgang wird als biogener Kohlenstoff gemessen. Indem Bäume der Atmosphäre Kohlenstoff entnehmen, wirken sie dem Treibhauseffekt entgegen, und bei diesem Filterungsprozess entsteht nachhaltiges, erneuerbares, biologisches Rohmaterial für Faltschachteln.

 

CO2-Fußabdruck

Der CO2-Fußabdruck von Faltschachteln misst die Auswirkungen ihrer Produktion auf die Umwelt. Pro Carton hat den Produktionsprozess der europäischen Karton- und Faltschachtelindustrie über mehrere Jahre hinweg gemessen und festgestellt, dass die Umweltleistung laufend besser wird und der CO2-Fußabdruck von Jahr zu Jahr zurückgeht.

 

Energieverbrauch

Die europäische Zellstoff-, Papier- und Kartonindustrie ist führend beim nachhaltigen Einsatz von Energie. 56 Prozent aller in der Industrie eingesetzten Primärenergie stammt aus Biomasse, wobei die Nebenprodukte der Holzgewinnung erneuerbare Energie in Form von Elektrizität und Dampf für den Herstellungsprozess liefern. Die Industrie ist der größte Erzeuger und Verbraucher von Energie aus Biomasse – mit einem Anteil von 20 Prozent in der EU  – und vermeidet dadurch den Einsatz nicht erneuerbarer Energiequellen wie fossiler Brennstoffe, Öl, Kohle oder Gas.

 

Wasserverbrauch

Wasser ist ein wichtiges Element der Papier- und Kartonerzeugung. Es stammt meist aus einem fabriknahen Oberflächenwasser, einem See oder Fluss. 95 Prozent des in der europäischen Industrie benützten Wassers wird gereinigt und wiederverwendet. Auch alle Abwässer der Papierfabriken werden gemäß den europäischen Verordnungen und Standards gereinigt, bevor sie in die Umwelt zurückfließen. Die Industrie arbeitet daran, das im Herstellungsprozess eingesetzte Wasser weiter zu verringern, weil dies sowohl ökonomisch als auch ökologisch sinnvoll ist. Der Trend der letzten beiden Jahrzehnte lag bei einer Verminderung der Frischwasserentnahme im Gesamtvolumen von 20 Prozent.

Genauere Informationen zu diesen Themen finden Sie unter „Sustainability” im Hauptmenü.