2017-07-03

Vom Schreibtisch des Herausgebers:

Wir bemühen uns, den Inhalt des Newsletters anders zu gestalten als die weiteren Informationen auf der Website, mehr im „Plauderton“, wir hoffen, er liest sich interessant und informativ. Wie Sie wahrscheinlich gesehen haben, ergänzen wir den Newsletter mit verschiedenen kurzen Aussendungen, sei es ein Newsflash, wenn unsere Mitglieder etwas rasch erfahren müssen, oder ein Bulletin, wenn es um allgemeinere Informationen geht.

Wenn Sie dies lesen, haben die Jurys unserer beiden jährlichen Wettbewerbe bereits getagt. Die Zahl der Einreichungen für die Hauptbewerbe war wie immer hoch. Am Young Designers Award haben Schulen und Hochschulen von mehr Ländern denn je teilgenommen (17!). Es ist großartig, dass dieser Wettbewerb so großen Anklang findet. Einer der vielen Vorteile vor anderen Materialien ist, dass wir das Ausgangsmaterial (also Karton) für die Arbeit der Studenten bereitstellen können. Das ist in der Metall-, Glas- und Kunststoffindustrie nicht so leicht möglich ! An dieser Stelle möchte ich gern allen Unternehmen danken, die kostenlosen Karton für Studenten geliefert haben, und besonders Graphic Packaging und Iggesund für die Bereitschaft, Studenten, die gewonnen haben, einzuladen, ihre Produktionsstätten zu besuchen.

Die ECMA hat kürzlich ein Fachseminar darüber abgehalten, wie wir unsere Position im Verpackungsmarkt stärken können, schließlich wollen wir alle unseren Anteil an verwendeten Verpackungen erhöhen. Schwerpunkt war der Wettbewerb gegen Kunststoff, und wir bringen hier einen gekürzten und aktualisierten Text darüber, wie die beiden Materialien im Vergleich aussehen – das ist provokant, aber es ist auch ein Aufruf an uns alle, die Kommunikation der vielen Vorteile, die Karton vor fast allen anderen Materialien hat, noch zu verstärken. Wie Neal Whipp, der scheidende General Manager von BPIF Cartons, vor Kurzem bei einem Treffen der nationalen Verbände von ECMA sagte: Lasst die Zukunft wachsen und nicht den Abfall!

Lars Wallentin stimmt ihm hier absolut zu. In seinem Interview betont er, dass großes Design nicht mehr Energie einsetzt als notwendig, so wenig Material verwendet wie möglich und recycelt werden kann. Mit anderen Worten, großes Design ist kein Abfall.

Sie haben sicher gesehen, dass der offizielle Bericht der Nachhaltigkeitsstudie von Smithers Pira jetzt sowohl gedruckt als auch auf unserer Website erhältlich ist. Es ist möglicherweise keine Überraschung, dass er die Nachhaltigkeitseigenschaften von Faltschachteln voll und ganz bestätigt. Ich war allerdings etwas überrascht, dass viele Befragte der Ansicht waren, Recycling sei der wichtigste Aspekt nachhaltiger Verpackungen. Natürlich ist Recycling wichtig, aber es ist nur ein Teil der Nachhaltigkeitskette, und nur weil eine Verpackung recycelbar ist, ist sie noch nicht nachhaltig. Wirkliche Nachhaltigkeit bei Verpackungen beginnt mit einer nachhaltigen Ressource. Es wird deutlich, dass wir diese Botschaft weiterhin Markeninhabern, Händlern, Medien und Politikern nahebringen müssen. Ich bitte alle, unsere Geschichte zu teilen, denn sie ist die mit dem Happyend.

Genießen Sie Ihren Sommer!


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